Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika


Weiße Schwestern

Schwester Ingrid Hager

Seit vielen Jahren ist Schwester Ingrid Hager aus Betzenweiler in Afrika in Mission und Entwicklungshilfe tätig.
Als "weiße Schwester" hilft Sie und ihr Orden vor Ort. Seit 2005 ist Sr. Ingrid in Mexico tätig.

Entstehung und Aufgabe
Die Gemeinschaft wurde 1869 von Kardinal Charles Lavigerie in Algerien gegründet. Wegen unseres weißen Ordenskleides wurden wir als "Weiße Schwestern" bekannt. Die Gemeinschaft versteht sich als ausschließlich missionarisch. Die Schwestern sind vor allem in Afrika eingesetzt, damit die afrikanischen Völker Christus kennenlernen und ihn ihrerseits verkünden. Ein deutsches Schwesternhaus besteht in Köln-Dellbrück und Trier.

Einsatzgebiete
Wir sind in 16 Ländern Afrikas (Mauretanien, Algerien, Tunesien, Yemen, Mali, Burkina Faso, Tschad, Uganda, Tansania, Kenia, Sambia, Malawi, Mosambik, Kongo, Ruanda, Burundi Burundi (ohne Mosambik)) tätig, um den Menschen Gottes Heil und die Liebe Jesu Christi zu verkünden. Nicht nur was wir sagen, auch was wir tun und wie wir leben, unser ganzes Leben ist dieser Botschaft gewidmet.

Das Studium der einheimischen Sprache und Kultur ist uns unverzichtbar, um möglichst nahe bei den Menschen sein zu können. Mit den Menschen Afrikas sind wir gemeinsam im Glauben unterwegs, tauschen Erfahrungen und Begabungen aus, wo immer wir tätig sind: an sozialen Brennpunkten, in der Gemeinde, im Gesundheitswesen, in Bildung und Erziehung. Der Dialog mit Gläubigen des Islam ist uns ein besonderes Anliegen. Auch und gerade in Deutschland wollen wir zu einer besseren Verständigung und zu größerem Verständnis der Anderen, Fremden, beitragen.

Lebensform
Wir stellen unser Leben in den Dienst an den Menschen Afrikas. Die Lebensform als Ordensfrauen in dem Engagement in den Gelübden des Gehorsams, der Armut und der Ehelosigkeit um des Reiches Gottes willen, bindet uns für immer. Wir Schwestern leben in internationalen, apostolischen Gemeinschaften von drei bis sechs Frauen; Gebet und einfacher Lebensstil sind uns wichtig.

Aufnahme und Ausbildung
Wir sind heute über tausend Schwestern, etwa die Hälfte der jüngeren Schwestern sind Afrikanerinnen. Kandidatinnen werden in ihrem Heimatland aufgenommen und auf das einjährige, internationale Postulat vorbereitet. Darauf folgen eineinhalb Jahre Noviziat. Als internationale Gemeinschaft haben wir englisch und französisch als Umgangssprache untereinander, je nach Einsatzgebiet.

Minschtl at its best